Life Skills

Life Skills

Life Skills: Lebensräume gestalten

Partizipation und Wohlbefinden

 

Ein Kind entwickelt auf dem Weg in sein Leben als Erwachsener seine Kompetenzen stetig weiter. Diese Kompetenzen nennen wir Life Skills. Die Förderung und Bildung von Life Skills ist das zentrale Ziel unserer Schule.

Über welche Life Skills muss man verfügen, um sich in einer modernen Gesellschaft persönlich und sozial entwickeln zu können? Was muss man in einer Gesellschaft, die sich ständig verändert, können und wissen? Auf diese Fragen gibt es eine Antwort der OECD, die Schlüsselkompetenzen festgelegt hat, die in ihrem Zusammenspiel insgesamt das subjektive Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern beeinflusst.

Diese Schlüsselkompetenzen sind an der Marie- Kahle-Gesamtschule dem im Schullogo enthaltenen Dreiklang:
Wissen, Handeln und Freude zugeordnet.

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Das bedeutet, dass jeder Lehrplan, jeder Thementag und jeder Profilbaustein daran gemessen wird, wie er Life Skills in diesem Dreiklang zum Klingen bringt.

 

Beispielsweise ist die Fähigkeit Medien in Interaktion mit Anderen zu nutzen und dadurch Wissen zu erwerben in der modernen Industriegesellschaft unerlässlich. Hier wird zunächst der Umgang mit einem Medium wie etwa Buch, Computer oder Mobiltelefon erlernt, in einem zweiten Schritt aber auch reflektiert, wann welches Instrument sinnvoll einzusetzen ist. Dazu bedarf es einer fundierten sprachlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundbildung. Um etwa Informationen, die im Internet gefunden wurden, bewerten zu können, muss man mit dem recherchierten Thema in Grundzügen vertraut sein. Dann kann der Heranwachsende sein Grundwissen systematisch erweitern und auch – ein Leben lang – auf dem neusten Stand halten.

Selbständiges Handeln umfasst alle Kompetenzen, die jeder von uns braucht, um sein Leben sinnvoll zu gestalten. Dies bezieht sich auf Unterricht, aber auch auf die Gestaltung des Freizeitbereichs und das Miteinander: die Schülerinnen und Schüler lernen etwa im Klassenrat, ihre eigenen Rechte, Interessen und Bedürfnisse zu behaupten und erlernen demokratische Wege, diese einzufordern. Zentraler Baustein des selbstständigen Handelns ist aber, auch andere für die eigenen Pläne, Aktionen und Überlegungen mit Freude begeistern zu können. Dies trainieren die Kinder im Ehrenamt, aber vor allen auch in der Schülervertretung, die in alle Bereiche der schulischen Arbeit eingebunden ist. Jedes Kind wird ermutigt, seine Ideen und Wünsche einzubringen – kein Kind stößt hier auf taube Ohren.