Eine Schule für alle

Gesamtschule: eine Schule für alle

Sprachförderung und Inklusion

In unserer Schule kommen Menschen mit den verschiedensten Begabungen, kulturellen und sozialen Hintergründen, Sprachkenntnissen, vielfältigsten persönlichen Eigenheiten, mit und ohne Behinderungen zusammen. Diese Situation eine Chance für die eigene persönliche Entwicklung.

 Als Gesamtschule bieten wir alle Schulabschlüsse an, jeder Mensch wird entsprechend seiner Entwicklung gefördert und gefordert, um jedem Einzelnen zum eigenen bestmöglichen Lernerfolg zu verhelfen.

 Wir schätzen die Vielfalt und nutzen sie als Motor für Qualitätsentwicklung. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung oder auch mit Hochbegabung hält uns an, Methoden, Lehrpläne, innere und äußere Differenzierung, kompetenzorientierte Leistungsbewertung und das Förderkonzept der Schule immer wieder zu reflektieren und zu optimieren. Hiervon profitieren alle Schülerinnen und Schüler.

Eine Schule für alle meint in unsrem Sinne nicht nur alle Schülerinnen und Schüler, sondern auch deren Erziehungsberechtigte. Diese beiden Gruppen sind Experten für Unterricht und können sich an allen Maßnahmen  der Qualitätssicherung beteiligen.

Wir arbeiten mit verschiedenen Bausteinen, um diese grundsätzliche Haltung umzusetzen. Auf der einen Seite nutzen wir unsere Lernzeiten, um für alle SchülerInnen die passenden Lernorganisation und den richtigen Lernraum zu finden. Beratung steht hier an erster Stelle, denn nicht alle finden von sich selbst aus den richtigen Weg. So bekommen die SchülerInnen in der Lernzeit unterschiedliche Hilfestellungen, um Lernaufträge erfolgreich zu lösen, Begabungen zu entdecken und Fähigkeiten zu vertiefen.

Das mit Sonderpädagogen besetzte Lernzentrum ist hier Anlaufpunkt für SchülerInnen mit und ohne Förderbedarf – alle können das Expertenwissen in Anspruch nehmen.

In Profilkursen können SchülerInnen ihre Begabungen entdecken und vertiefen. Wir haben vielfältige für eine Schuljahr belegbare Kurse als Angebot: Fotografie, Schülerband, Forscherlabor, Net-Piloten, Schülerkiosk, Baseball – hier ist für jeden etwas dabei.

Als QuisS-Schule haben wir Konzepte entwickelt, um in allen Fächern Sprachförderung zu betreiben. Hier ist das Schlagwort „sprachsensible Schulentwicklung“ seit einigen Jahren prägend. Grundlage ist hier, dass Sprache nicht nur in Deutsch bedeutend ist, sondern auch beispielsweise in Naturwissenschaften oder Mathematik elementar ist, um eine Aufgabe zu verstehen. So finden in allen Fächern Methoden Eingang, um das Verständnis eines Textes zu erhöhen (Grundlage sind hier sprachsensible Methoden unter anderem nach J. Leisen).

Mit Lesekisten, die in allen Klassen der 5./6. Klassen deponiert sind, werden die SchülerInnen über ein Leseportfolio dazu angeregt, sich mit altersgerechten Romanen auseinander zu setzen. Gestützt wird dies über eine Lesecafe in der Mittagspause, in dem neben der Möglichkeit zu lesen auch aktuelle Jugendromane vorgestellt werden.

Sprache ist auch der Schlüssel für politische Bildung. nur wer einen Text oder eine Nachricht sprachlich durchdringen kann, ist in der Lage, sich eine differenzierte Meinung zu einer Sache zu bilden, die von plakativen Thesen der „sozialen“ Medien Abstand nimmt. Ebenfalls in einem Mittagspausenangebot werden aktuelle Meldungen aus Tageszeitung diskutiert und in unterschiedlichen Medien miteinander verglichen. In der Daltonzeit findet im Lernzentrum ein ähnliches Angebot statt, in welchem Nachrichten von Logo TV diskutiert werden.