Mathematik zum Anfassen an der Marie Kahle

Mathematik zum Anfassen an der Marie Kahle

Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ ist vom 02.-13.09.2019 zu Gast an der Marie-Kahle-Gesamtschule. Am Samstag den 7.9. öffnen wir die Ausstellung von 10-16 Uhr für die Öffentlichkeit – bitte vorher im Sekretariat anmelden (infos@marie-kahle-gesamtschule.de).

„Mathematik zum Anfassen“ – unter diesem Titel werden seit 1994 Ausstellungen veranstaltet, in denen Besucher mathematische Phänomene direkt erleben können und so einen neuen Zugang zur Mathematik erhalten.

Keine Gleichung, keine Formel, keine Textaufgabe erwartet die Besucher der Mitmach-Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“. Hier laden Seifenblasen, Kugelbahnen, Knobelspiele und Puzzles Groß und Klein, Mathe-Liebhaber und Menschen, denen Mathematik bisher nichts sagte, dazu ein, sich mit einer der ältesten Wissenschaften auseinander zu setzen. „Hands on“ heißt die Devise. Man nähert sich der Mathematik mit realen Erfahrungen, nicht mit formaler Sprache und Theorien. Am Ende des Besuches werden Besucher sagen: „Mathe macht glücklich!“.

Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ wurde vom Mathematikum Gießen entwickelt und tourt durch Deutschland, Europa und die Welt. Das Mathematikum in Gießen ist das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt. Es begeistert jährlich etwa 130.000 Besucher. Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ präsentiert eine Auswahl der beliebtesten Experimente. Die Zusammenstellung der interaktiven Exponate eröffnet den Besucherinnen und Besuchern einen neuen, spielerischen Zugang zur Mathematik und spiegelt eine große Themenvielfalt der Mathematik wider. Die Besucher erwartet eine Mischung aus Aktion und Konzentration, aus Handeln und Denken, aus Einsicht und Vergnügen. Die Ausstellung richtet sich an alle Menschen ab sechs Jahren. Sie ist ideal für Schulklassen- und Privatbesuche geeignet.

„Selber machen und selber denken“, lautet das Erfolgsgeheimnis, verrät Prof. Albrecht Beutelspacher, Direktor und Initiator des Mathematikums. „Wer die transportable Brücke von Leonardo da Vinci nachbaut, hantiert plötzlich mit Winkeln. Wer den Textverschlüsselungen des römischen Feldherren Julius Cäsar nachspürt, landet unversehens in der spannenden Welt der Kryptografie. Jeder darf so weit gehen, wie er möchte“, erläutert Beutelspacher. Das heißt im Umkehrschluss: Wer den mathematischen Formeln nicht weiter auf den Grund gehen will, belässt es bei seinen Erfahrungen mit dem Experiment.