Qualitätsanalyse an der MKG

Der leitende Qualitätsprüfer sprach von einer kleinen Sensation, als er den Kolleginnen und Kollegen unserer Schule am vergangenen Mittwoch (12.12.2012) die Auswertung seiner Untersuchung in der eigens dafür einberufenen Lehrerkonferenz mitteilte. In den zwei vorangegangenen Tagen hatte er – zusammen mit einer Kollegin – beinahe alle Lehrerinnen und Lehrer der Marie-Kahle-Gesamtschule im Unterricht besucht und so eine breite Datenbasis erfasst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Unterrichtsqualität an der Marie-Kahle sei so gut, dass lediglich jede 70. bis 80. Schule in NRW auf vergleichbare Werte komme. Mit anderen Worten: Der von der Qualitätsanalyse beurteilte Unterricht gehört zu den besten 2% in Nordrhein-Westfalen.

Eine der Ursachen für dieses herausragende Abschneiden liege in dem hohen Grad an Aktivierung, den die Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht bei ihren Schülerinnen und Schülern erreichen. Die Aufgabenstellungen, die Formate sowie die geplanten Sozialformen führten immer wieder dazu, dass nahezu alle am Unterricht Beteiligten wissen, was und wie sie etwas zu tun haben. Dementsprechend sei auch der Anteil der kooperativen Lernformen (Partner- und Gruppenarbeit) mit ca. 60% an der Marie-Kahle-Gesamtschule beispielhaft hoch.

Besonderes Lob gab es von der Qualitätsanalyse daneben auch für die an der Schule durchgeführte Unterrichtsentwicklung. Hier sei ein klares Konzept zu erkennen, das nicht nur auf dem Papier existiere, sondern sich tatsächlich im Querschnitt des Unterrichts wieder erkennen lasse. Die Grundsatzentscheidung individualisierte Lernwege durch Lernplanarbeit zu ermöglichen und die dafür benötigten Basisfähigkeiten des selbständigen Lernens im Regelunterricht zu vermitteln, sei ein vielversprechender Ansatz, der durch die konsequente Hinwendung zur Dalton-Pädagogik im kommenden Schuljahr 2013/2014 vervollständigt werden könne.

So hat die Qualitätsanalyse uns in unserer Arbeit sehr bestätigt. Das Ergebnis kann für die ganze Schulgemeinde nur Ansporn sein, auch weiterhin alles dafür zu tun, dass dies so bleibt. Die Anmeldung weiterer vielfältiger Jahrgänge von Schülerinnen und Schülern, sowie die Aussicht auf einen attraktiven Neu- und einen sanierten Altbau (siehe General-Anzeiger-Bonn) machen da doch Lust auf die Zukunft unserer Schule.