Lernzeitenmodell DALTON erweitert: Oberstufe ohne Springstunden

Lernzeitenmodell DALTON erweitert: Oberstufe ohne Springstunden

Mit „Oberstufe ohne Springstunden“, einer Ausweitung des Daltonkonzepts auf die Sekundarstufe II, soll vor allem die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

Die Daltonzeit findet bislang in einem horizontalen Band in der zweiten und letzten Stunde statt. Damit bleiben für Schülerinnen und Schüler der SII Springstunden zu biorhythmisch günstigeren Zeiten als etwa der letzten Stunde ungefüllt und ihre Tage bleiben lang.

Ein vertikales Daltonband mit geringerer Lehrerbesetzung soll ihnen jetzt ermöglichen, Freistunden mit sinnvoller Arbeit am Lernplan zu füllen und entsprechend eine der horizontalen Daltonstunden entfallen zu lassen.

Statt „abzuhängen“ können sie jetzt die Schule früher verlassen, um ihren Hobbies nachzugehen, oder später kommen, um auszuschlafen. Die Schülerinnen und Schüler der SII dokumentieren die Nutzung dieses Angebotes in ihren Wochenübersichten.

Das Konzept ist in der Lehrerkonferenz zur Pilotphase verabschiedet und die Schülerinnen und Schüler der SII haben das Konzept euphorisch angenommen. Zunächst wird das Konzept an „Hotspots“, d.h. in den Stunden, in denen mehr als 25 Schülerinnen und Schüler eine Freistunde haben, umgesetzt.

Generell konnte in der Umsetzung, mit Blick auf mögliche Entfallstunden, auch eine durchgängige Besetzung des Selbstlernzentrums als Arbeitsraum für Schülerinnen und Schüler etabliert werden. Dadurch ist stets sinnvolle und lehrergestützte Arbeit in allen Fächern möglich und eine Zeit, in der auf die mit dem Neubau etablierte Medienausstattung zurückgegriffen werden kann, z.B. Computerarbeitsplätze oder iPads.