Auszeichnung besonderer Leistungen

Ein Zeugnis sagt nicht alles.

Nachdem erst einmal alle unsere Schülerinnen und Schüler in unserem großen Flur Platz genommen hatten, wurde es schnell ruhig: alle wussten, dass besondere Leistungen ausgezeichnet werden würden – aber womit?

Aufgerufen wurden diejenigen Kinder, die entweder durch ihr soziales Engagement unser Zusammenleben entscheidend prägen oder die im Laufe des Halbjahres besonderen Arbeitseinsatz gezeigt und große Lernfortschritte gemacht hatten. Sie erhielten ein Anerkennungzertifikat und als große Überraschung ein Ticket für ein Heimspiel der Telekom Baskets (das Glück ist der Schule hold: wir hatten diese Tickets bei TIXX for Kids erlost). Die Freude war groß – aber auch die Rührung. Erstmals wurde der Friedens-Castell-Preis an zwei Schüler verliehen, die im Laufe des vergangenen Halbjahres immer wieder kleinere Auseinandersetzungen schlichten konnten und in ihrer besonnenen und respektvollen Art ein Vorbild für uns alle sind.

Vergessen wurde nicht, dass gerade aber in diesem Jahrgang jedem einzelnen Kind und seinen Eltern die Existenz der Schule zu verdanken ist: jeder von uns macht die 4. Gesamtschule aus!

Einen besonderen Beitrag lieferte die 5b: sie wiederholte die Aufführung ihres Krippenspiels – schließlich dauert jedes Kirchenfest, wie die Klassen – und Religionslehrerin erläuterte, 40 Tage lang. Kostümiert und mit eigens angeliefertem Plüsch-Esel (oder war es ein Schaukelpferd?) boten die Schülerinnen eine sorgfältig überarbeitete Version der Weihnachtgeschichte dar.

Spontan hielten zwei Schülerinnen der 5d die Abschlussrede.

Wir waren uns alle einig, dass manche Dinge so schön sind, dass sie gleich nach dem ersten Mal Tradition werden. „Vier würdigt“ ist nun fester Bestandteil der Rituale und Feiern unserer Schule.